Tastenlos glücklich - Eine wahre Begebenheit zum P280

Das P280 auf Reisen
Das P280 auf Reisen

Neulich war ich mit dem Flieger zu einer Live-Demonstration unserer Software-Lösung unterwegs. Müde vom vielen Reden reihte ich mich abends auf dem Rückweg in die Schlange vor der Kontrolle ein. Nachdem meine Laptop-Tasche durch den Scanner gelaufen war, bat mich ein grimmiger Kontrolleur im breitesten bayrisch die Tasche zu öffnen. Da ich wusste, dass ich keine Flüssigkeiten im Handgepäck hatte, fühlte ich mich auf der sicheren Seite. „Wos iss des?“ grummelte er mich an. „Ein Telefon“, gab ich zurück. „Des hoat ja gar keine Tasten, wie soll ich denn doamit telefonieren?“ konterte er. „Das ist ein Handset“, gab ich genervt zurück, „das braucht keine Tasten – es wird per USB-Kabel an den Rechner angeschlossen.“

Ich verursachte bereits einen leichten Stau und mir wurde warm. Der Mann hinter mir, offensichtlich darauf erpicht, sich in der Flughafen-Lounge ein Feierabendbier zu gönnen, guckte mich feindlich an. Doch der Kontrolleur gab nicht auf: „Sie wollen mich wohl auf den Oarm nehmen, wieso um Herrgotts-Willen soll ich denn ein Telefon an einen Computer anschließen?“

Plötzlich wurde mir der Irrsinn klar, den das Ganze für jemanden, der mit dem Thema „Unified Communications“ nicht vertraut war, darstellen musste. Außerdem wurde er langsam sauer, weil er wohl dachte, ich würde ihn auf den Arm nehmen. Also fing ich an zu erklären: „Na, das ist so, dass es eine Software für Unternehmen gibt, mit der man telefonieren kann. Die wird auf ihrem Rechner installiert. Und dann braucht man gar keine Tasten, weil man alles über dieses Programm regelt.“ Jetzt wurde der Mann hinter mir richtig sauer, auch die anderen Leute dahinter schienen mental schon mit den Hufen zu scharren. Doch der Kontrolleur wollte es wissen: „Moment einmal, junge Dame, wieso soll ich denn mit meinem Computer telefonieren, wenn ich des auch mit einem Telefon machen kann. Des iss doch Schmoarrn!“ „Nein ist es nicht“, verteidigte ich das P280 inbrünstig, „sie müssen sich das so vorstellen, dass sie mit dieser Lösung, die sich „Unified Communications“ oder auch integrierte Kommunikationslösung nennt, nicht nur telefonieren können. Sie integrieren unterschiedliche Kommunikationskanäle in quasi ein einziges Programm, stellen Sie sich das wie ein Fenster vor, dass auf meinem Bildschirm ist. Ich kann sehen, ob meine Kollegen erreichbar sind, telefonieren oder ob sie sich gerade im Meeting befinden, Termine werden mir direkt angezeigt. Ich kann mit nur einem Mausklick entscheiden, ob ich sie anrufe, ihnen lieber eine E-Mail schreibe oder ob ich den Instant Messenger benutze, das ist wie ICQ, kennen Sie das? Ich kann übrigens auch über Video mit meinem Gegenüber sprechen…“ „Ach, des iss wie Skype!“ „Ja so, ähnlich entgegne ich.“ Als ich einen Blick zur Seite werfe, registriere ich, dass die drei Leute hinter mir mittlerweile die Öhrchen gespitzt haben. Ich fahre fort: „Also das ist auch nicht alles, was man mit so einer „Unified Communications“-Lösung machen kann. Man kann zum Beispiel auch bestimmte Regeln festlegen und Anrufe an Kollegen weiterleiten. Bei Unternehmen, die im direkten Kundenkontakt stehen, ist es extrem wichtig, dass gewährleistet wird, dass kein Anruf verloren geht, sonst wandern potenzielle Kunden nämlich zur Konkurrenz ab. Außerdem kann ich unterschiedliche Datenbanken an die Telefonsoftware andocken: Wenn Sie beispielsweise mein Kunde sind und ich habe Sie in einer der Datenbanken gespeichert, kann ich Sie direkt mit Namen begrüßen.“ „Des iss nett!“ gibt mir der Kontrolleur sichtlich erfreut zurück. „Ich ärger‘ mich immer, weil heutzutage immer alles so anonym iss.“ „Genau“, entgegne ich, „und nun zurück zu Ihrer Frage: Sie können nun ein normales Telefon, wie man es kennt an ihren Rechner anschließen und die Telefonsoftware nutzen, oder ein Headset, wenn Sie beim Telefonieren gerne rumlaufen oder eben dieses Handset hier benutzen.“ „Des iss spannend, danke für die Erklärung. Doa iss man sozusagen „Tastenlos glücklich!““, sagt er und grinst mich an. „Richtig“, antworte ich ihm und wünsche ihm einen schönen Abend. Und als ich noch in mich hineinlächle und zu meinem Gate laufe, merke ich, wie plötzlich der Mann, der in der Schlange hinter mir stand, neben mir erscheint und zur mir sagt: „Entschuldigen Sie, das war sehr interessant gerade. Können Sie mir ein bisschen mehr zu dieser „Unified Communications“-Lösung erzählen? Ich habe einen Betrieb mit 46 Mitarbeitern und wir brauchen eine neue Telefonanlage. Ich würde Ihnen auch ein Feierabendbier spendieren…“


Autorin: Svenja Wilde, PR Managerin bei Swyx