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SIP Provider QSC (DE), IPFonie extended connect (kb4642)

Die Information in diesem Artikel betrifft die folgenden Produkte:

  • SwyxWare 11
  • SwyxWare 2015

[ Zusammenfassung | Information ]


Zusammenfassung

Informationen und Konfigurationshinweise für IPFonie extended connect von SIP Provider QSC (Deutschland).


Information

Allgemeine Informationen

Der IPFonie extended SIP Trunk der QSC ist kompatibel zu den SIPConnect1.1- und BITKOM Empfehlungen zum SIP Trunking. Desweiteren können durch einen derartigen Trunk mehrere Rufnummernbänder mit unterschiedlichen Vorwahlen verwaltet werden.

Der IPFonie extended connect SIP Trunk ist ein SIP Trunk mit User Authentifizierung, d.h. Sie erhalten von QSC Informationen zu UserID, UserName und UserPasswort, wobei die Bezeichnungen durchaus auch abweichen können, bzw. Sie erhalten lediglich den Benutzernamen und -passwort. In diesem Fall ist die UserID mit dem UserName identisch.

Der IPFonie extended connect SIP Trunk unterstützt die Verschlüsselung von Sprach- und Signalisierungsdaten. Dieses Leistungsmerkmal muss bei der Bestellung des SIP Trunks als Option gebucht werden und ist erst mit der SwyxWare 11 freigegeben,

Wichtig: Die SIPConnect1.1 und BITKOM Empfehlungen werden ab SwyxWare2013R3 unterstützt!

Konfiguration

Obwohl über den SIP Trunk mehrere Vorwahlen verwaltet werden können, muss hierfür in der SwyxWare nur ein Standort angelegt werden.
Beim Anlegen der SIP Trunkgruppe muss 'QSC IPfonie ext. connect (DE)' als Profil ausgewählt werden. Wenn der SIP Trunk mit Verschlüsselung genutzt werden soll, ist das Profil 'QSC IPfonie ext.conn. TLS (DE)' auszuwählen. Es ist der neu angelegte Standort zuzuweisen. Beim initialen Anlegen des eigentlichen SIP Trunks wird das Rufnummernband des angelegten Standortes konfiguriert. Weitere Rufnummernbänder mit anderen Vorwahlen können nachträglich über die Eigenschaften des SIP Trunks hinzugefügt werden.
Wenn der SIP Trunk mit Verschlüsselung genutzt werden soll, ist bei den Codec-Einstellung beim Anlegen des Trunks T.38 als unterstützter Codec zu deaktivieren, da T.38 nicht verschlüsselt übertragen werden kann. Das Deaktivieren von T.38 kann auch nachträglich erfolgen.

Bei einem neu anzulegenden Benutzer wird diesem ebenfalls der zuvor angelegte Standort zugewiesen, selbst wenn die zugewiesene öffentliche Rufnummer nicht diesem Standort entspricht.

Getestete Leistungsmerkmale

  • Eingehende/ausgehende Rufe National
  • Eingehende/ausgehende Rufe International
  • Korrekte Rufnummernsignalisierung National/International
  • CLIP No Screening
  • Halten und wiederaufnehmen von Gesprächen
  • Makeln zwischen zwei Gesprächen
  • Ruftransfer
  • Konferenz
  • Gemeinsam unterstützte Codecs:
    • G.722
    • G.711a
    • G.711µ
    • G.729
    • T.38 zur FAX Aushandlung
  • Eingehende/ausgehende DTMF Signalisierung via RFC2833
  • T.38 Aushandlung und FAX-Übertragung (nur unverschlüsselt)
  • Verschlüsselung von Sprache und Signalisierungsdaten

Testdatum:
05/11/2014 mit SwyxWare2015
14/09/2017 mit SwyxWare 11 (ohne Verschlüsselung)
05/10/2017
 mit SwyxWare 11 (mit Verschlüsselung)

Übersicht der getesteten SIP Provider


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