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Virtualisierung von SwyxWare mit VMware (kb4303)

Die Information in diesem Artikel betrifft die folgenden Produkte:

  • SwyxWare 11.00
  • SwyxWare 11
  • SwyxWare 2015 R40.3.0
  • SwyxWare 2015 R40.2.0
  • SwyxWare 2015 R40.1.0
  • SwyxWare 2015 R40.0.0
  • SwyxWare 2015 R30.5.0
  • SwyxWare 2015 R30.4.0
  • SwyxWare 2015 R3.2.2
  • SwyxWare 2015 R3.2
  • SwyxWare 2015 R3.1
  • SwyxWare 2015 R3
  • SwyxWare 2013 R6
  • SwyxWare 2015 R2
  • SwyxWare 2015
  • SwyxWare 2013 R5
  • SwyxWare 2013 R4
  • SwyxWare 2013 R3
  • SwyxWare 2013 R2
  • SwyxWare 2013
  • SwyxWare 2011 R2
  • VMware VSphere 4.0 (ESXi 4.0)
  • SwyxWare 2011

[ Zusammenfassung | Information ]


Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt welche Voraussetzungen und welche Konfiguration für eine Virtualisierung von SwyxWare (ab Version 2011 und neuer) mit VMware nötig sind.
Die Angaben aus diesem Artikel können sinngemäß auch auf ein Hyper-V System übertragen werden.


Information

Für eine Virtualisierung von SwyxWare (Version ≥ 2011) mit VMware müssen folgende Vorausssetzungen erfüllt sein:

  • VMware Version: mind. VSphere 4.0 (ESXi Server 4.0 und neuer)
  • Betriebssystem: mind. Windows Server 2008 R2 oder neuer, jedoch passend zur jeweiligen SwyxWare-Version, siehe Unterstützte Betriebssysteme (Übersicht) (kb4094)
  • SwyxWare Version: mind. SwyxWare 2011 oder neuer
  • Für die Anbindung der SwyxWare wird ein abgesetztes SwyxGate (weitere physikalischer Server mit SX2 ISDN Karten) oder SIP-Gateway (z.B. SwyxConnect 8xxx, 6xxx, 5xxx oder 17xx) oder aber ein  SIP- bzw. ENUM-Trunk  benötigt, da ein SwyxGate innerhalb einer virtuellen Maschine nicht unterstützt wird.

 

Erstellen Sie eine virtuelle Maschine (VM) anhand der folgenden Konfigurationsschritte:

  • Wählen Sie Virtual Machine Version 7.0 (ESX Server Version 4.0 und neuer)
  • Gastbetriebssystem Windows Server 2008 R2 (64-bit) oder neuer, jedoch passend zur jeweiligen SwyxWare-Version, siehe Unterstützte Betriebssysteme (Übersicht) (kb4094)
  • Konfigurieren Sie die benötigten Ressourcen für die VM anhand des KB-Artikels Empfohlene Rechnerausstattung für SwyxWare (Übersicht) (kb2155)
    • Z. B. 2 virtuelle Prozessoren und 2 GB Arbeitsspeicher (wenn dort 2 physikalische CPU-Kerne und 2 GB RAM empfohlen wurden)
  • Legen Sie die Festplatte statisch an (Thick Provisioning)
    • Es wird empfohlen eine separate Festplatte für das Tracing der SwyxWare anzulegen.
  • Nachdem die VM erfolgreich erstellt wurde, muss diese noch im Verhältnis zu allen anderen VMs auf dem gleichen Host höher priorisiert werden.
    • Erhöhen Sie die CPU Shares für die SwyxWare VM indem Sie auf den Wert ‚high‘ umstellen
    • Erhöhen Sie die Storage Shares für die SwyxWare VM indem Sie auf den Wert ‚high‘ umstellen
    • Aus der Notwendigkeit dieser Priorisierung folgt auch, dass nur eine SwyxWare pro VM-Host betrieben werden darf, da eine Priorisierung sonst wirkungslos ist.
      Ausnahme ist eine SwyxWare mit installiertem OptionPack SwyxStandby, bei der die Priorisierungen für beide SwyxWare VMs (Master und Standby) gesetzt werden müssen. Aber auch in diesem Fall ist immer nur eine der beiden SwyxWare VMs aktiv und somit die Rahmenbedingung erfüllt. Zur Vermeidung eines Single Point of Failures wird jedoch empfohlen die VMs von Master und Standby auf physikalisch verschiedenen VMware hosts zu betreiben.

  

Empfohlene Einstellungen und Rahmenbedingungen für VMware:

  • Achten Sie auf die richtige Konfiguration der Zeit und des Datums, damit eine Anmeldung der Clients und Telefone gewährleistet ist. Empfohlen wird eine Verwaltung des VM Betriebssystems über eine MS Active Directory Domäne.
  • Benutzen Sie das Performance Monitoring und die Möglichkeiten des VCenter, um die Ressourcennutzung der VM zu kontrollieren.
  • Definieren Sie Alarme und konfigurieren Sie eine entsprechende Report-Emailadresse, um über Ressourcenknappheit informiert zu werden.
  • In der Praxis hat es sich bewährt, den Treiber VMXNET3 als paravirtualisierte Netzwerkkarte einzusetzen. Der Standard-Netzwerkkartentreiber für Intel e1000 zeigt in Hochlastsituationen ein Fehlverhalten, was zu Problemen im Bereich der Signalisierungen und Registrierungen führen kann.

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