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Unterstützung des Leistungsmerkmals ClipNoScreening bei SIP-Trunks (kb3905)

Die Information in diesem Artikel betrifft die folgenden Produkte:

  • SwyxWare v6.12
  • SwyxWare 6.20 Quickfix 09-02-20

[ Zusammenfassung | Information ]


Zusammenfassung

ClipNoScreening ist ein Leistungsmerkmal, bei dem zusätzlich zur netzseitigen Rufnummer (Network Provided Number) des Anrufers noch eine vom Anrufer selbst festgelegte kundenspezifische Rufnummer (User Provided Number, not screened) dem Angerufenen gesendet werden kann. "No screening" bedeutet in diesem Zusammenhang, daß die kundenspezifische Rufnummer des Anrufers nicht von dem vermittelnden Telefonnetz auf Richtigkeit überprüft wird. Sie kann irgendeine, vom Anrufer selbst bestimmte Rufnummer beinhalten.


Information

Um bei einem abgehenden Ruf über einen SIP-Trunk die Funktion ClipNoScreening zu nutzen, wird in der SIP INVITE Message ein P-Asserted-Identity-Header eingefügt, der die zu dem Provider-Account gehörige Rufnummer enthält. Stimmt diese Rufnummer mit dem Account überein, wird der Ruf weitervermittelt, ansonsten wird die INVITE-Nachricht mit einer SIP 403 Fehlerantwort abgewiesen.

ACHTUNG: Manche Provider unterstützen P-Asserted-Identity-Header nicht und werten nur den From-Header aus. In diesem Fall kann ClipNoScreening nicht genutzt werden.

Da bei der aktuellen Version 6.x der SwyxWare zwischen Server und LinkManager, welcher den SIP-Anschlußpunkt zum SIP Provider realisiert, nur eine Rufnummer transportiert werden kann (und dies ist die nicht zu screenende User Provided Number), muß die Network Provided Number per Registry konfiguriert werden. Dazu ist ein Trunk-spezifischer Eintrag mit dem Namen "SIPNetworkProvidedNumber" (Zeichenfolge) in der Registrierungsdatenbank unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Swyx\LinkMgr\CurrentVersion\Options\<TrunkName>

anzulegen. <TrunkName> beinhaltet den Namen des Trunks, so wie er in der SwyxWare Administration angegeben ist. Als Wert wird die Anschlußnummer des Provider-Accounts incl. Ortsvorwahl eingetragen. Bei vorhandenem und nicht leerem Eintrag nimmt der P-Asserted-Identity-Header die Form

sip:<NetworkProvidedNumber>@<Realm>

an. <Realm> ist dabei der SIP-Realm aus der Provider-Konfiguration.

Der Registrierungsschlüssel kann in den Formen

<Anschlußnummer> oder <Anschlußnummer>-<x>

eingetragen werden. Das durch einen Strich abgetrennte <x> steht dabei für eine oder mehrere Ziffern. So ist es möglich, eine Zentrale (meist -0) oder eine Durchwahl (z.B. -123) anzugeben.

Sollte es gewünscht sein, dennoch die URI des From-Headers in den P-Asserted-Identity-Header zu übernehmen, so wird geprüft, ob die <Anschlußnummer> Teil der From-URI ist. Ist dies der Fall, wird die URI des From-Headers anstelle des per Registry konfigurierten Eintrags in den P-Asserted-Identity-Header geschrieben. Andernfalls wird der Registry-Wert in der Form <Anschlußnummer><x> (also ohne das Zeichen "-", wenn vorhanden) verwendet.


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