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FAQ SwyxWare Version 5.0 (kb2980)

Die Information in diesem Artikel betrifft die folgenden Produkte:

  • SwyxWare v5.00

[ Zusammenfassung | Information ]


Zusammenfassung

Dieser Artikel informiert Sie über Funktionen in SwyxWare Version 5.0 und liefert Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den neuen Funktionalitäten.


Information

Welche neuen Funktionalitäten bietet SwyxWare Version 5.0?

Das herausragende Feature von SwyxWare Version 5.0 ist die Nutzung des sogenannten SIP-Trunking (s.u.). Weitere neue Funktionen sind:

  • Unterstützung von ENUM (s.u.)
  • Sprachkompression nach G.729a (s.u.)
  • Weiterleitung von Gesprächen vor der Rufannahme
  • Import und Export Funktion für das persönliche Telefonbuch
  • HiFi Klingeltöne
  • Unterstützung neuer Endgeräte (SwyxPhone L520s/L540, Tastenmodul T520, Schnurlosheadset H360)
  • Skin mit Rufprotokoll
  • Vereinfachte Lautstärkeneinstellung mit Schieberegler

Was ist SIP-Trunking?

Trunking bezeichnet die Verbindung zwischen der Telefonanlage und einem Diensteanbieter, z.B. einem ITSP (Internet Telephony Service Provider) oder kurz SIP-Provider. Gespräche werden über SIP (Session Initiation Protocol) als Kommunikationsprotokoll abgewickelt. Innerhalb von SwyxWare wird die Verbindung als SwyxLink konfiguriert.

Welcher SIP-Provider wird empfohlen?

Bei den Anbietern von Internet-Telefonie muß unterschieden werden zwischen Angeboten für Privat- und Geschäftskunden. Fast alle Anbieter, die sich heute auf den Privatkundenbereich konzentrieren, sind jedoch dabei, Angebote für Geschäftskunden zu entwickeln. Dies betrifft auch die Bereitsstellung von durchwahlfähigen Anlagenanschlüssen, die DDI (Direct Dial In, Durchwahl) unterstützen. Anbieter von Internet-Telefonie sind beispielsweise:

  • Deutschland: web.de, purtel.de, nikotel.de, Sipgate, GMX, 1&1, freenet
  • Österreich: Inode.at (untersützt DDI)
  • UK: Calluk, Pipemedia
  • US: Vonage
  • Information zu SIP-Provider in weiteren Ländern folgen.

Wie kann ich mit der Verbindung zu einem SIP-Provider Telefonkosten sparen?

Kosten lassen sich in erster Linie sparen, wenn wirklich Internet-Telefonie genutzt wird, d.h. also wenn der Gesprächspartner ebenfalls über das Internet telefoniert, also bspw. über den gleichen Provider telefoniert. Denn dann fallen keine zusätzlichen Telefonkosten an. Wählt man über den SIP-Provider einen Teilnehmer im Festnetz an, fallen genau wie bei den klassischen Telefonanbietern Gesprächsgebühren an. Die Minutenpreise hierfür sind zwar meist günstiger, lassen sich aber auch durch Nutzung von Call-by-Call oder Preselection Angeboten im Festnetz realisieren.

Kann ich über eine SIP-Verbindung auch Faxe versenden?

Ja, wenn der Provider hierfür den Standard T.38 anbietet, wie er von SwyxWare verwendet wird. Leider ist uns zur Zeit jedoch kein Provider bekannt, der T.38 für die sichere Faxübertragung unterstützt.

Kann ich dann auf meinen ISDN-Anschluss komplett verzichten?

Langfristig gesehen werden alle Telefongespräche in Zukunft über IP abgewickelt werden. Schon heute gibt es Service Provider, die ein "IP-only"-Angebot für Unternehmen zur Verfügung stellen. Die Realisierung von IP-Anlagenanschlüssen mit einem Durchwahlbereich, ähnlich dem ISDN-S2m Anschluss, befinden sich in der Planung. Heute jedoch ist die Verbindung zu einem SIP-Telefonieprovider für Unternehmen als zusätzliche Möglichkeit zur Senkung der Kommunikationskosten zu sehen.

Was ist ENUM?

ENUM steht für "tElephone NUmber Mapping" und ist eine Anwendung des Domain Name Systems zur Übersetzung von Telefonnummern in Internet-Adressen. Der Bedarf für eine solche Lösung erwuchs aus der Verfügbarkeit von VoIP-Diensten und dem Bedarf des Anwenders sowohl im Internet als auch im klassischen Telefonnetz unter der selben Nummer erreichbar zu sein. Ruft man mit einem Endgerät oder über einen Provider eine Telefonnummer an, für die es eine ENUM-Domain gibt, dann fragt das eigene Endgerät oder der Provider mittels der ENUM-Domain das Ziel ab. Gibt es ein anderes hinterlegtes Ziel, z.B. VoIP-Ziel, Handynummer oder Festnetznummer, wird dieses für den Verbindungsaufbau bevorzugt. Es können auch mehrere Ziele hinterlegt werden, die nach Prioritäten abgefragt werden. (Quelle: Wikipedia)

Wie viel Bandbreite muss ich für den SIP-Link reservieren, welcher Codec wird verwendet, wird immer komprimiert?

Ob komprimiert wird oder nicht hängt ganz vom Service Provider ab. Von diesem erfahren Sie in den Nutzungsbedingungen, welcher Codec verwendet werden muss. Bei Verwendung von G.711 benötigt man 80 kBit/s, bei G.729a zwischen 18 und 40 kBit/s. Zu SIP-Service-Providern werden derzeit die Codecs G.711 A-law, G.711 µ-law und G.729a unterstützt.

Tipp: Mit dem VoIP Bandwith Calculator können die erforderlichen Bandbreiten berechnet werden (http://www.packetizer.com/voip/diagnostics/bandcalc.html).

Welche Bandbreite benötigt G.729a?

Netto benötigt G.729a ca. 8 kBit/s. Der entsprechende Bruttowert hängt jedoch massiv von der verwendeten Paketgröße ab, die je nach Provider unterschiedlich sein kann. Bei einer Standard-Paketgröße von 20 ms - wie sie innerhalb von SwyxWare verwendet wird - ergibt sich ein Brutto-Bedarf von ca. 24 kBit/s, bei 30 ms 18 kBit/s.

Welches Gerät bestimmt, ob und welche Kompression wann verwendet wird?

Die Verwendung der Kompression wird zwischen dem Service-Provider und SwyxWare ausgehandelt. In der SwyxWare-Administration legen Sie fest, welcher Codec zwischen SwyxServer und Service Provider verwendet werden soll. Wegen der besseren Sprachqualität wird bei Nichteindeutigkeit immer G.711 verwendet.


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