HOWTO

SwyxServer Benutzerdatenbank und Ordner replizieren (kb2519)

Die Information in diesem Artikel betrifft die folgenden Produkte:

  • SwyxWare v5.00
  • SwyxWare v4.40
  • SwyxWare v4.33
  • SwyxWare v4.32
  • SwyxWare v4.14
  • SwyxWare v4.20

[ Zusammenfassung | Information | Referenzen ]


Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt wie man die SwyxWare Benutzerdatenbank und die SwyxWare Daten/Benutzerordner von einem Master-SwyxServer auf einen Fallback-SwyxServer repliziert.

Information

Dieser Artikel beschreibt eine Konfiguration zweier SwyxServer bei der einer als Haupt- (Master-) SwyxServer agiert, der andere als Fallback-System benutzt wird, wenn der Hauptserver ausfällt. Eine komplette Fallback-Konfiguration würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Er konzentriert sich deshalb auf die Replikation der SwyxServer Benutzerdatenbank und der Daten/User Ordner.

SwyxWare Benutzerdatenbankreplikation

Um die SwyxWare (>= v4.40) Benutzerdatenbank des Hauptservers zu replizieren, benutzen Sie das IpPbxRepl.wsf Windows Skript aus der kb2519_IpPbxDBRepl.zip Datei (siehe Referenzen unten).

Um die SwyxWare (< v4.40) Benutzerdatenbank des Hauptservers zu replizieren, benutzen Sie das IpPbxRepl.wsf Windows Skript aus der kb2519_IpPbxDBRepl_Before_V4 40.zip Datei (siehe Referenzen).entsprechende Skript für diese Version (siehe Referenzen unten).

Es muss auf dem Haupt-SwyxServer laufen und führt folgende Aktionen aus:

  1. Erzeugt ein Backup der Datenbank des Hauptservers
  2. Kopiert die Backup Daten auf den Fallback-Server
  3. Wenn SwyxServer auf dem Fallback-Server nicht läuft, wird die Datenbank mit Hilfe des Backups des Hauptservers wiederhergestellt. Danach passt das Script die SQL-Login-Informationen an, sodaß sie zum Fallback-Server passen.

Um eine regelmäßige automatische Replikation zu bekommen, erzeugen Sie einen geplanten Vorgang auf dem Hauptserver, der das Replikationsscript ausführt. Um das Script erfolgreich auszuführen müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Master und Fallback SwyxServer müssen die gleiche MSDE/SQLServer Version benutzen. MSDE 2000/SQLServer 2000 wird empfohlen.
  • MSDE/SQLServer sollten auf beiden Systemem an gleicher Stelle installiert sein. Falls das nicht der Fall ist, müssen Sie zusätzlich die Option /d des Replikationsscripts benutzen.
  • Master uns Fallback SwyxServer müssen die gleiche SwyxWare Version verwenden. Auf dem Fallback Server muss die SwyxWare Datenbank vorhanden sein, die vom Replikationsscript überschrieben wird. Wurde die Datenbank auf dem Fallback Server gelöscht, kann sie mit dem Konfigurations-Assistenten neu erstellt werden. Dazu starten sie bitte ConfigWiz.exe aus dem SwyxWare Verzeichnis (meist C:\Programme\SwyxWare).
  • Auf dem Master server muss Windows Script Host 5.6 installiert sein. Programme, wie z.B. Virenscanner dürfen die Ausführung von Skripten nicht blockieren.
  • Vom Master-Server muss auf die MSDE/den SQLServer des Fallback Servers zugegriffen werden können. Eventuell müssen dazu die Kommunikationseinstellungen der MSDE verändert werden. Im tools\binn Verzeichnis (meist unter D:\Programme\Microsoft SQL Server\80\Tools\Binn) der MSDE finden Sie dazu das Programm svrnetcn.exe und stellen Sie sicher, das TCP/IP Kommunikation aktiviert ist.
  • Das Windows-Benutzerkonto mit dem das Replikationsscript läuft, muss Administrator-Rechte auf beiden Systemen haben.
  • Das Windows-Benutzerkonto mit dem das Replikationsscript läuft, muss die folgenden Aufgaben ausführen können:
    1. Auf der/dem MSDE/SQLServer des Master server:
      Backups durchführen
    2. Aud der/dem MSDE/SQLServer des Fallback server:
      Backups wiederherstellen
      Datenbank benutzer und Rollen verwalten
  • Der Fallback SwyxServer musss eine Dateifreigabe haben, auf dem das Windows-Benutzerkonto, welches das Replikationsscript ausführt, Lese- und Schreibrechte hat. Diese Freigabe wird benutzt, um die Backup-Datei auf den Fallback-Server zu kopieren.
  • Die Swyxware Dienste auf beiden Systemen müssen das gleiche Domänenbenutzerkonto verwenden.
  • Da die Datenbank repliziert wird, müssen die Gatewaynamen für Haupt- und Fallbackserver identisch sein.

Beispiel

Die Datenbank auf dem Haupt-SwyxServer mit Namen "swyxsrv-master" wird auf den Fallback-Server namens "swyxsrv-fallback" repliziert.

Erzeugen Sie zunächst eine Dateifreigabe mit Namen "repl" auf swyxsrv-fallback. Dort hinein werden die Backup-Dateien von swyxsrv-master kopiert. Stellen Sie die Zugriffsrechte der Freigabe und des Verzeichnisses so ein, das die SwyxWare Administratoren von swyxswyxsrv-fallbacks und das Windows-Benutzerkonto des Replikationsscriptes Lese und Schreibrechte haben.

Als nächstes erzeugen Sie einen Ordner namens "swyxsrv-backups" auf dem Haupt-SwyxServer. Dort wird MSDE/SQLServer des Hauptserver das Datenbankbackup speichern.

Starten Sie das Replikationsscript mit der folgenden Befehlszeile cscript.exe IpPbxDBRepl.wsf /b:"swyxsrv-fallback" /t:"c:\swyxsrv-backups" /r:"\\swyxsrv-fallback\repl"

Tip: Starten Sie diese Script erst manuell. Wenn alles funktioniert, erzeugen Sie den geplanten Vorgang.

SwyxWare Verzeichnis Replikation

Um das SwyxWare-Daten und die Benutzerverzeichnisse zu replizieren können Sie den Windows 2000 Distributed File System (DFS) Dienst oder ein entsprechenden Dienst eines anderen Drittherstellers verwenden. Um DFS entsprechend zu konfigurieren, müssen Sie folgendes tun:

  • Erzeugen Sie ein DFS Wurzelverzeichnis, in welchem der DFS-Link zu den zu replizierenden Verzeichnissen verwalten wird.
  • Erzeugen Sie einen DFS Link unterhalb des Wurzelverzeichnisses, welcher zwei Zielverzeichnisse hat. Das erste Zielverzeichnis ist die SwyxWare-Freigabe des Hauptservers, z.B. \\swyxsrv-master\swyxWare. Das zweite Zielverzeichnis ist die SwyxWare-Freigabe des Fallback-SwyxServer, z.B. \\swyxsrv-fallback\SwyxWare.
  • Stellen Sie die Replikation so ein, das das SwyxWare-Verzeichnis des Hauptservers als Replikationsmaster fungiert. Der Windows Dateireplikationsdienst startet dann die Replikation automatisch und hält beide Freigaben synchron

Weitere Informationen über das Windows 2000 DFS finden Sie in der Windows 2000 Server Dokumentation.


Referenzen

Soweit die von uns gelieferte oder/und verwendete Software Open Source Elemente beinhaltet, gelten zusätzlich die unter https://www.swyx.de/open-source einsehbaren zusätzlichen Bedingungen. Welche Produkte aus dem Swyx Portfolio Open Source Elemente beinhalten und welche Open Source Lizenz einschlägig ist, ergibt sich aus der unter folgender URL einsehbaren Liste https://www.swyx.de/open-source.

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